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Unternehmen vernachlässigen Bilanzumstellung
Viele Unternehmen vernachlässigen nach Darstellung des Vorstandssprechers der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen die ab 2005 EU-weit vorgeschriebene Umstellung der Bilanzierungsregeln auf IAS (International Accounting Standard). Knapp die Hälfte der wichtigsten börsennotierten Unternehmen habe die neuen Standards noch nicht eingeführt. Dabei ist die Umstellung ein immenser Kraftakt, der weit über ein Jahr dauern kann. Viele deutsche Unternehmen erstellen ihre Bilanz derzeit entweder nach Vorschriften des Handelsgesetzbuch (HGB) oder - bei einer Listung an der Wall Street wie DaimlerChrysler - nach Richtlinien US-GAAP (Generally Acceptet Accounting Principles). Alle börsennotierten Firmen der EU müssen künftig nach IAS über ihre Geschäfte berichten. Um auf diese Weise eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen, muss auf Zahlen der vergangenen zwei Jahre zurückgegriffen werden. Somit ist eine Umstellung bereits 2003 notwendig.